Unser Ansatz: Online-Lernen im organisierten Sport

Bereits seit 2008 betreibt der Landessportbund NRW eine digitale Lernplattform. Seitdem haben sich die Möglichkeiten aber auch die Ansprüche an Onlinelehre erheblich gewandelt. Das gemeinsame Erleben und der soziale Umgang in der Lernumgebung sind heute ebenso wichtig wie gute Inhalte. Die digitale Welt wird immer sozialer, während die reale Welt immer mehr von der Digitalisierung geprägt wird. So wie die gesellschaftliche Entwicklung voranschreitet, ändert sich auch die Lernkultur. Mit unserer digitalen Lernplattform haben wir ein flexibles Instrument geschaffen, um Antworten auf diese Entwicklungen geben zu können. Heute bieten wir unseren Teilnehmer*innen neben fachlich guten Inhalten auch einen virtuellen Raum zum Austausch. Die geschickte Verknüpfung von Präsenz- und Onlinelehre ist die Stärke des „Blended Learning“. Dabei haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, vor und nach Präsenzterminen in dieser Online-Lernumgebung zu lernen und sich auszutauschen. Gerade im Sport sind die wichtigen Zeiten vor Ort (in der Halle und auf dem Platz) durch nichts zu ersetzen. Das „Blended Learning“ bietet die Möglichkeit, diese wertvolle aber begrenzte Zeit effizienter zu gestalten.

Blended Learning kann in Qualifizierungsmaßnahmen Bindeglied zur Alltags- und Trainingswirklichkeit der Teilnehmer*innen sein. Indem eigene Erfahrungen und Inhalte zwischen den Präsenzzeiten auf der Plattform eigestellt werden, fördern wir auch den Transfer in die eigenen Zusammenhänge der Teilnehmer*innen. Neben Erfahrungsberichten im eigenen Forum können auch Fotos, Videos und andere Dateien eigestellt und gemeinsam kommentiert und diskutiert werden.

Wir entlasten durch die Onlinephasen inhaltlich die wichtige Präsenzzeit und unterstützen damit die Vermittlung von Handlungskompetenz vor Ort. Das „Lernen im eigenen Lerntempo“ bietet viele Vorteile, gerade bei heterogenen Gruppen von Teilnehmer*innen. Die Teilnehmer*innen kommen bereits mit Vorkenntnissen in die Halle oder auf den Sportplatz. “Multimedial aufbereitete Inhalte wie z.B. Animationen, Videos, Bilder und auch Texte, tragen zudem zur Methodenvielfalt bei. Zusätzlich können Lehrgänge zeitlich flexibler gestaltet werden, da sich die reinen Präsenzzeiten verkürzen. Auch werden Teilnehmer*innen im Blended Learning aufgefordert, eigene und individuelle Inhalte selbst zu erstellen und auf die Plattform einzustellen. Das fördert den Transfer der gelernten Inhalte auf die eigene (Sport-)Praxis.

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